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 An den Wendepunkten des Lebens zeigt
sich, wer man wirklich ist. Richard Lifka erzählt von Menschen, die
unter widrigen politischen Umständen, in
ärmlichen Verhältnissen oder aus purem Eigensinn an ihren Träumen
festhalten – verzweifelt bis hoffnungsfroh, mit und ohne Erfolg. Eine
Geschichte handelt von Klaus Mann, eine andere von Robert Walser; eine
dritte spielt in Rumänien kurz vor der Revolution. Die längste Erzählung
besteht aus den „Küchenerinnerungen“ eines Wiesbadener Musikers. Aber
immer geht es um die Frage, wie der einzelne seiner Bestimmung gerecht
werden und sich selbst treu bleiben kann. Richard Lifka: Letzte Tage Brücken Verlag Wiesbaden
2003 TB, 145 Seiten, ISBN: 3-935136-10-2
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